Anmelden
Warenkorb
Menü

3D-Druck verändert die Welt

Mit 3D-Druck die Produktion zurückholen – ins eigene Land, zum eigenen Betrieb

Bau, Mode und Medizintechnologie sind nur drei Beispiele für Branchen, in denen der 3D-Druck geradezu lebensverändernde Neuentwicklungen mit sich bringt. Obwohl die Technologien schon lange existieren, erleben Rapid Manufacturing Systeme gerade einen regelrechten Boom. Kein Wunder, denn in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und globalen Wettbewerbs können die additiven Produktionsformen für die Industrie eine Chance sein, die Produktion zurück in die eigene Region zu holen, Lohnkosten zu sparen und Innovationskraft zu steigern.

Wofür sich der 3D-Druck eignet und wofür eher nicht


Im Hinblick auf den aktuellen Hype um den 3D-Druck erscheint es wichtig, eine Standortbestimmung vorzunehmen: Was sind die Chancen und Grenzen additiver Fertigung? Wie können unsere Kunden und Partner von den Verbesserungen bei 3D-Softwares und 3D-Druckern profitieren? Einen kleinen Überblick haben wir für Sie zusammengestellt:

Chance Nr. 1: 3D-Druck bietet Gestaltungsfreiheit

Komplexe und filigrane Formen können mit herkömmlichen Fertigungsverfahren nicht oder nur mit großem Aufwand umgesetzt werden. Der 3D-Druck macht produzierende Unternehmen deutlich flexibler. So sind beispielsweise Objekte mit dünnen Wandstärken oder ohne Stützstrukturen möglich.
Chance Nr. 1: 3D-Druck bietet Gestaltungsfreiheit
Chance Nr. 1: 3D-Druck bietet Gestaltungsfreiheit

Chance Nr. 2: Einfache Variation von Prototypen

Im 3D-Druck können Muster und Prototypen einfach angepasst, modifiziert, individualisiert und personalisiert werden. Während herkömmliche Verfahren wie beispielsweise der Spritzguss quasi „bei Null“ anfangen müssen, müssen im 3D-Druck nur die CAD-Daten angepasst werden. Einmal gefertigte Muster und Werkstücke sind so unbegrenzt reproduzierbar.

Chance Nr. 2: Einfache Variation von Prototypen
Chance Nr. 2: Einfache Variation von Prototypen

Chance Nr. 3: Geringere Kosten durch bedarfsgerechte Produktion

Geringer Materialverbrauch, einfache Montage der 3D-gedruckten Elemente und eine werkzeuglose Fertigung machen den 3D-Druck wirtschaftlich interessant, besonders wenn es um komplexere Produktionen geht. Hinzu kommt, dass Sie Lagerkosten sparen können – der 3D-Drucker produziert auf Abruf, wenn er gebraucht wird.

Chance Nr. 3: Geringere Kosten durch bedarfsgerechte Produktion
Chance Nr. 3: Geringere Kosten durch bedarfsgerechte Produktion

Wir bieten Beratung rund um den 3D-Druck.

Ist 3D Druck auch etwas für Sie? Sprechen Sie uns an

Lars Weiß

Kundenmanager robotic solutions
+49 7731 16907-13

Die Grenzen des 3D-Drucks: Herkömmliche Fertigung großer Serien


Wenn es um größere Serien mit einfacher Bauweise geht, bleiben konventionelle Fertigungsverfahren in vielen Fällen die wirtschaftlichere Variante. Das gilt besonders für die Metallverarbeitung, denn der Metall-3D-Druck ist heute noch mit hohen Kosten verbunden.

Beispiele aus der Welt des 3D-Drucks


Günstig hochwertigen Wohnraum schaffen. Trotz Erblindung wieder sehen können. Schuhe tragen wie eine Prinzessin in tausendundeiner Nacht … Was 3D-Druck heute leistet, wäre vor wenigen Jahren noch undenkbar gewesen:
- 2018 zog im französischen Nantes zum ersten Mal eine Familie in ein 3D-gedrucktes Haus, das binnen 54 Stunden fertiggestellt worden war. Nur Fenster, Türen und das Dach wurden konventionell eingebaut.
- Die chinesische Designerin Annie Foo entwirft Schuhe für den Laufsteg, inspiriert durch Londons Popkultur, Architektur und zeitgenössischer abstrakter Kunst. Den 3D-Druck sieht sie auch als Chance, die umweltschädigenden Einflüsse der Modebranche zu minimieren.
- In den USA spielt die neunjährige Natasha heute Geige, obwohl ihr rechter Arm seit Geburt deutlich kürzer ist als der linke. Möglich wird’s durch einen Roboterarm, den sie selbst über Hirnströme steuert. Die intelligente Prothese wurde – Sie ahnen es – im 3D-Druck hergestellt.
- Das bionische Auge, mit dem blinde und sehbehinderte Menschen wieder sehen können, ist aktuell noch eine Zukunftsvision – laut Professor Michael McAlpine von der University of Minnesota jedoch der Realität ein gutes Stück näher gerückt, seit sein Forschungsteam ein 3D-Druck-Verfahren einsetzte, um Silberpartikel auf die elektronischen Bauteile des Prototypen aufzubringen.