Schneller Einsatz für Ahrweiler

Alexander-Bürkle-Kollegen engagieren sich freiwillig für eine neue Elektro-Infrastruktur und bringen in einer schnellen Hilfsaktion zwei Tonnen Sachspenden ins Hochwassergebiet

Alexander Bürkle hat sich mit Sachspenden an der Fluthilfe für Ahrweiler beteiligt: Zwei Sprinter sind am letzten Samstag, den 24. Juli 2021 in das Flutgebiet gefahren – beide bepackt mit jeweils einer Tonne Materialien wie Verlängerungskabeln, Kabeltrommeln, Akkustrahlern und Gummileitungen im Wert von insgesamt 30.000 Euro.

Wie es zu der Hilfsaktion kam

"Die Anfrage dazu kam gleich von mehreren Seiten“, berichtet Vertriebsleiter Harald Saulewicz, der die Aktion ins Rollen gebracht hat. Sowohl Kunden als auch Außendienstler von Alexander Bürkle hätten nachgefragt, ob sich das Unternehmen engagieren werde. Den Ausschlag gab schließlich ein besonders engagierter Kunde: die Elektro Althaus GmbH, deren Inhaber Matthias Rossel sich mit seinen Mitarbeitern an den Wochenenden freiwillig engagiert, um für die vom Hochwasser betroffenen Menschen im Landkreis Ahrweiler wieder eine Elektro-Infrastruktur aufzubauen.

"Wenn sich unser Kunde so engagiert, wollen wir auch unseren Teil beitragen!“, dachte sich Harald Saulewicz – und die Geschäftsführung stimmte dem Plan innerhalb kürzester Zeit zu. Organisiert von Einkaufsleiter Andreas Hellinger und mit tatkräftiger Unterstützung von Produktmanager Martin Würstlin gingen die gespendeten Elektrogüter an die „Anlaufstelle für Elektro-Infrastruktur“ der Elektroinnung Ahrweiler, die für die schnelle Hilfe sehr dankbar war.







Wie es zu der Hilfsaktion kam
Wie es zu der Hilfsaktion kam

Ein Helfer berichtet

Martin Würstlin erzählt: „Am Dienstag, gegen 17 Uhr, bekam ich einen Anruf, ich solle ein Angebot mit Installationsmaterial zusammenstellen. Da es keine konkreten Angaben gab, stellte ich nach Gutdünken ein Paket von Materialien zusammen, von denen ich dachte, dass man sie in Ahrweiler mit Sicherheit braucht.“ Am Freitagabend erfuhr er dann, dass sein Angebot um 8.000 Euro nach oben korrigiert worden war. „Und wenn du willst, kannst du gleich mitfahren!“, sagte Andreas Hellinger, denn um das Material zu transportieren, hätte ein einzelner Sprinter nicht ausgereicht – und mit dem LKW wäre die Lieferung erst diese Woche möglich gewesen. 







Ein Helfer berichtet
Ein Helfer berichtet

"Großes Lob und dickes Dankeschön!"

Also fuhren die beiden am Samstag um fünf Uhr in der Frühe los zur Sammelstelle in Ahrweiler, wo in den Worten von Martin Würstlin „Hilfsgüter aus allen Himmelsrichtungen“ eintrafen.

„Ein großes Lob und dickes Dankeschön“ geht von der Alexander-Bürkle-Geschäftsführung an die kreativen und sozial engagierten Helfer: „Wir sind stolz, uns darauf verlassen zu können, dass unser Team über den Tellerrand denkt, immer Lösungen findet und die wesentlichen Dinge im Blick behält!“, sagt Andreas Ege.







"Großes Lob und dickes Dankeschön!"
"Großes Lob und dickes Dankeschön!"
Zwei Tonnen Elektrogüter für die Hochwasserhilfe verließen früh morgens um 5 Uhr das Alexander-Bürkle-Lager

Schnell auf die Straßen gebracht

Zwei Sprinter voller Hilfsgüter