Ideenwettbewerb als Auftakt unserer neuen Nachhaltigkeitsstrategie

Wieso wir den Input unserer Kolleg*innen brauchen - und welche Ideen wir Schritt für Schritt umsetzen

Wer könnte nachhaltige Ideen besser voranbringen als die Elektroindustrie und das Elektrohandwerk? Viele Alexander Bürkle Mitarbeitende beschäftigen sich seit Jahrzehnten mit Energiemanagement, Photovoltaik oder smarten Gebäudelösungen, die Licht, Wärme und Wasser einsparen. Sie haben das Know-how und die entsprechenden Technologien. Beim Ideenwettbewerb im Frühjahr 2021 haben wir unsere Mitarbeitenden gefragt: "Wo können wir ansetzen, um selbst nachhaltiger zu werden?“

Die Jury wählte drei Gewinner*innen

67 Ideen sind zusammengekommen! Die Jury - das Qualitätsmanagement-Team von Alexander Bürkle - wählte daraus drei Gewinner*innen-Ideen:

  • Dennis Weinkämmerer erhielt eine ABUS Multi Talent Kamera für seinen
    Vorschlag, in den E-Citys digitale Unterschriften-Pads einzuführen

  • Annabel Meier bekam eine Canton Musik Box für ihre Idee, recyceltes
    Kopierpapier einzusetzen

  • Matthias Heitz gewann ein Digitalradio für seine Idee zur
    Warmwasseroptimierung

Die Kriterien waren Nachhaltigkeit, praktische Umsetzbarkeit und Kreativität. Die drei Ideen werden umgesetzt - wann, wo und wie wird im Intranet bekannt gegeben. Doch lassen wir die Umwelt-Held*innen erstmal selbst zu Wort kommen!

Die Jury wählte drei Gewinner*innen
Die Jury wählte drei Gewinner*innen

Dennis Weinkämmerer: "Es fängt bei Kleinigkeiten an!"

Idee 1: Digitale Unterschriften-Pads in den E-Citys

Dennis Weinkämmerer ist Kundenmanager im Innendienst. Er erzählt: „Ich bin auf die Idee der digitalen Unterschriften gekommen, weil mein Vater in einer Papierfabrik arbeitet. Daher weiß ich, wie viel Energie und Rohstoffe nötig sind, um Papier zu produzieren. Das kann man in der heutigen Zeit auch anders machen!

Zudem habe ich in den letzten Jahren ein Haus gebaut und war deshalb oft in Baumärkten unterwegs. Da sieht man oft diese digitalen Unterschriften-Pads. Ich dachte mir: "Das könnte es auch in den E-Citys von Alexander Bürkle geben, wo Elektriker einkaufen." Nachhaltig leben fängt halt mit Kleinigkeiten an. Super Idee, die Mitarbeiter einzubeziehen!

Der Gewinn - eine smarte Überwachungskamera - ist schon im Einsatz. Sie hängt bei mir am Gartenhaus und informiert mich, wenn der Postbote da war."

Dennis Weinkämmerer: "Es fängt bei Kleinigkeiten an!"
Dennis Weinkämmerer: "Es fängt bei Kleinigkeiten an!"

Annabel Meier: "Vieles kann man ganz einfach nachhaltiger gestalten"

Idee 2: Recyceltes Kopierpapier verwenden

Annabel Meier ist duale Studentin im Marketing. Sie erzählt: "Ich würde mich selbst nicht als ‚Öko‘ bezeichnen, aber auf gewisse Kleinigkeiten im Alltag lege ich schon viel Wert: Mülltrennung, nachhaltiges Putzmittel (Tabs) oder eigene Einkaufstaschen statt Plastiktüten. Als es um den Ideenwettbewerb ging, sind mir direkt mehrere Dinge eingefallen.

Zum Beispiel habe ich während meines dualen Studiums eine Zeit lang in der Buchhaltung verbracht. Da wurde sehr viel ausgedruckt. Recyceltes Kopierpapier lag als Alternative für mich auf der Hand. Das kenne ich von anderen Unternehmen und aus der Schule.

Der Gewinn war für mich eigentlich nicht relevant und ich hätte auch nie damit gerechnet, zu gewinnen, da ich noch nie bei einem Gewinnspiel gewonnen habe. Umso mehr habe ich mich natürlich dann gefreut. Die Musikbox steht jetzt in meinem Wohnzimmer."

Annabel Meier: "Vieles kann man ganz einfach nachhaltiger gestalten"
Annabel Meier: "Vieles kann man ganz einfach nachhaltiger gestalten"

Matthias Heitz: "Wer, wenn nicht wir sollte Nachhaltigkeit vorleben?"

Idee 3: Smarte Technologien für Warmwasser-Optimierung nutzen

Matthias Heitz ist Database Specialist in der Digital-Sales-Abteilung bei Alexander Bürkle. Er erzählt: "Ich habe der Jury insgesamt neun Ideen übermittelt. Am meisten überzeugt haben wohl meine Gedanken zum Warmwasser: Allein an einem unserer Standorte werden aktuell für etwa zwanzig Mitarbeiter 200 Liter Wasser ständig auf 60 Grad geheizt - nur, um sich die Hände zu waschen. Und dabei mischt man das Warmwasser ohnehin im Hahn wieder mit kaltem Wasser. Das kann man intelligenter machen!

Die Lösungen dafür haben wir im eigenen Lager. Die sollten wir auch nutzen. Wer, wenn nicht wir? Wenn ein Elektriker fit ist, kann er seine Geschäftsfelder mit Nachhaltigkeit ziemlich erweitern. Aber er braucht dafür ein Konzept, das Know-how und muss aktiv auf seine Kunden zugehen. Wir können das vorleben und unsere Handwerkskunden unterstützen!

Ich habe früher im eigenen Geschäft Wärmepumpen gebaut. Im eigenen Haus nutze ich Abluft aus der Garage, um Wasser zu heizen. Ich habe seit 25 Jahren eine Solaranlage auf dem Dach und helfe meinen Söhnen, mit nachhaltigen Technologien zu bauen.

Ach, und der Gewinn aus dem Ideenwettbewerb? Das Digitalradio steht bei mir im Gewächshaus und trällert vor sich hin."

Matthias Heitz: "Wer, wenn nicht wir sollte Nachhaltigkeit vorleben?"
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