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Alexander Bürkle

IFA 2022: Die E-Handwerke sind auch dabei

Neben neuen Produkten steht auch die Nachhaltigkeit im Mittelpunkt

Vom 2. bis 6. September öffnet die IFA wieder ihre Tore. Es gibt nicht nur die Neuheiten der Consumer- und Home Electronics Branche, sondern auch starke Info-Angebote über Nachhaltigkeit von VDE, ZVEH und ZVEI.

Mit mehr als 30 Messehallen sowie mehreren Sonderflächen füllt die IFA 2022 das Messegelände am Berliner Funkturm. Die IFA will im September wieder ihrem Anspruch gerecht werden, die global bedeutendste Messe für Consumer- und Home Electronics zu sein. Das kann gelingen: Die wichtigen Markenhersteller aus allen Bereichen der Branche werden da sein.

Auch die IFA wird um digitale Dienstleistungen ergänzt. Mit der neuen IFA Virtual hat die Messe Berlin im Juli eine neue B2B-Plattform zur Vorbereitung des Messebesuchs, Networking und Information an den Start gebracht. Sie wird dann auch eine vollständige Ausstellerliste und Produkthighlights enthalten.

Im Mittelpunkt der Messe stehen sicher die vielen neuen Produkte, die man nun wieder live anschauen kann, um dann darüber zu diskutieren. Dazu kommt ein weiteres zentrales Thema: die Nachhaltigkeit.

Elektroverbände im Zeichen der Nachhaltigkeit

Nach zwei Jahren Pandemie-Pause sind der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE), der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) und der Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) in Berlin wieder gemeinsam am Start. Im Mittelpunkt des Gemeinschaftsstands im IFA Next (Halle 20) stehen die Themen „Energieeffizienz“ und „Nachhaltigkeit“.

Der Druck, von fossilen Brennstoffen auf Erneuerbare Energien umzusteigen, hat durch den Russland-Ukraine-Krieg noch zugenommen. Gas und Öl sind als Wärmelieferanten passé, die Zukunft gehört elektrischen Lösungen, basierend auf grünem Strom, Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen. Mit dem Wandel zu einer All-Electric-Society rückt das Gebäude stärker in den Mittelpunkt: Hier laufen künftig im Zuge der Energiewende alle Fäden zusammen. Im Gebäude wird Energie nicht mehr nur verbraucht, sondern auch erzeugt und gespeichert.

Der Gemeinschaftsstand von VDE, ZVEH und ZVEI präsentiert in diesem Jahr auf 225 Quadratmetern verschiedene Facetten von Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Die Bandbreite reicht vom nachhaltigen Umgang mit Consumer-Produkten bis hin zu smarten Gebäudetechnologien sowie deren Sicherheit und Effizienz. Mit Edutainment-Elementen und realer Technik zum Anfassen im E-Haus erfahren die Besucher mehr über die Möglichkeiten, Energie und Strom effizient einzusetzen und dabei gleichzeitig den Komfort zu steigern. 

Nachhaltige Energienutzung dank smarter Gebäudetechnik

Wie smarte Technik helfen kann, ein Haus weitgehend energieautark und klimaneutral sowie obendrein sicherer, komfortabler und altersgerechter zu machen, zeigt das 100 Quadratmeter große begehbare „House of Smart Living“ des ZVEH.

Die in dem Haus verbauten Produkte und Systeme sind alle bereits verfügbar. So veranschaulicht beispielsweise ein gebäudeübergreifendes, mit Künstlicher Intelligenz (KI) verknüpftes Energiemanagementsystem, in das Photovoltaik-Anlage, Ladestation fürs E-Auto und Batteriespeicher eingebunden sind, wie sich selbst produzierter Strom möglichst effizient nutzen lässt. Ein weiteres Thema ist „Smart Health“. Zu sehen sind beispielsweise ein Fußboden, der Stürze registriert oder eine Atemluftmessung für Diabetes-Patienten, die beide an eine Notruffunktion gekoppelt sind.

Aktuelle und komplette Info über das Angebot unter www.ifa-berlin.de

Quelle Foto: Messe Berlin/Robert Lehmann