So finden Sie die richtige Förderung für Ihr IIoT-Projekt

Ein Beitrag von Fachexperte Sebastian Wiekenberg

Immer wieder stoße ich in Gesprächen auf das Vorurteil, dass die Umsetzung von IIoT-Projekten mit hohen Kosten verbunden ist. Dabei ist der Einstieg in das "Industrial Internet of Things" oft sehr günstig zu realisieren. Zusätzlich unterstützt auch der Staat die Unternehmen bei der Einführung neuer IIoT-Systeme, die eine Digitalisierung der Produktion ermöglichen. Im folgenden Beitrag gebe ich Ihnen einen ersten Überblick. Gerne berate ich Sie in einem persönlichen Gespräch und unterstütze Sie bei der Antragsstellung!

Wofür in IIoT-Projekten Kosten entstehen

Üblicherweise bestehen IIoT-Systeme aus einer cloudbasierten Plattform zur Visualisierung der Maschinendaten, einem Gateway zur Übertragung der Daten aus der Produktion zur Plattform sowie datenerzeugenden Geräten an oder in der Maschine selbst. Das kann zum Beispiel eine Steuerung sein. Möchte man als Maschinenbetreiber aber nicht unmittelbar in die Steuerung eingreifen oder stellt die Steuerung die gewünschten Daten gar nicht zur Verfügung, so können auch zusätzliche Sensoren an der Maschine verbaut werden, die dann die notwendigen Daten erzeugen und bereitstellen.

Kosten in IIoT-Projekten entstehen dann für die Hardware (z. B. Sensoren, Gateway), durch Lizenzgebühren für die Software (z. B. Cloud-Plattform) sowie gegebenenfalls für benötigte Dienstleistungen rund um die Einrichtung des gewünschten IIoT-Systems.

Wofür in IIoT-Projekten Kosten entstehen
Wofür in IIoT-Projekten Kosten entstehen

Förderung in Baden-Württemberg - das müssen Sie beachten

In Baden-Württemberg können Unternehmen für IIoT-Projekte einen Zuschuss von bis zu 6.000 Euro im Rahmen der sogenannten Digitalisierungsprämie Plus erhalten. Der Zuschuss ist an folgende Bedingungen geknüpft:

  • Es darf noch kein Auftrag für das IIoT-Projekt erteilt worden sein. Es muss zunächst ein Antrag gestellt werden. Erst nach der Bewilligung (ca. 4-6 Wochen später) darf mit dem Vorhaben begonnen werden.

  • Dass IIoT-Projekt muss an einem Standort in Baden-Württemberg umgesetzt werden.

  • Das antragstellende Unternehmen darf nicht mehr als 500 Beschäftigte haben. Über Beteiligungen verbunden Unternehmen zählen bei der Ermittlung der Unternehmensgröße mit.

  • Das Projekt muss ein Mindestprojektvolumen von 10.000 Euro aufweisen

Weitere Bundesländer - und wie ich Sie unterstütze

Auch in den anderen Bundesländern gibt es ähnlich gestaltete Förderprogramme. Sie unterschieden sich allerdings in der Zielgruppe und in der Förderhöhe. Das heißt in anderen Bundesländern können zum Teil höhere, zum Teil aber auch geringere Zuschüsse für IIoT-Projekte zum Tragen kommen. Zudem sind die Zuschüsse teilweise auf kleinere Unternehmen begrenzt.

Sie wollen wissen, ob Ihr IIoT-Projekt förderfähig ist? Sprechen Sie mich an! Ich unterstütze Sie auch bei der Antragstellung.

Weitere Bundesländer - und wie ich Sie unterstütze
Weitere Bundesländer - und wie ich Sie unterstütze
Sie wollen wissen, ob Ihr IIoT-Projekt förderfähig ist? Sprechen Sie mich an.

Mehr Beratung?

IIoT-Fördermittel

Sebastian Wiekenberg

Business Development Manager
+49 151 68958160
Wie Alexander Bürkle mittelständische Unternehmen mit herstellerunabhängigen IIoT-Lösungen unterstützt

Das könnte Sie auch interessieren

Digital denken
smart industries
04/30/21
Interview: "Mit ein bisschen technischer Fantasie ist das Potenzial fast unerschöpflich!"
Was ist der ideale Weg für einen Mittelständler, sich IIoT anzunähern? Alexander Bürkle hat's vorgemacht und mit einem Entwicklungsprojekt im eigenen Kleinteilelager die Grundlage für IIoT geschaffen. Applikationsmanager Roman Bachofner erzählt im Interview, wie es dazu kam – und weshalb er mit seinem Team Maschinen- und Anlagenbauer und produzierende Unternehmen mit einer der wichtigsten Schlüsseltechnologien bei der digitalen Transformation begleitet.